Das Niedrigenergiehaus
Ein Niedrigenergiehaus zeichnet sich durch einen sehr geringen Energieverbrauch aus.

Als Niedrigenergiehaus bezeichnet man ein Eigenheim, welches aufgrund der Bauweise, der speziellen Heizsysteme und der Wärmedämmung einen bestimmten Energiestandard erfüllt. In Deutschland besagt der Standard für Niedrigenergiehäuser mancherorts, dass diese beispielsweise einen Heizenergieverbrauch von 80 kWh nicht überschreiten dürfen. Doch unterscheiden sich diese Werte bezüglich des Standards je nach Bundesland und können daher nicht pauschalisiert werden. Die Standards für Niedrigenergiehäuser werden in der EnEv, der Energiesparverordnung, welchen einen wichtigen Stellenwert in der deutschen Bauverordnung einnimmt, festgelegt. Des Weiteren muss in einem Niedrigenergiehaus für die Erfüllung des Standards eine spezielle Lüftung installiert werden, welche für den Luftaustausch in den Räumen des Eigenheims sorgt.
Der Niedrigenergiestandard kann sowohl durch einen Neubau, als auch durch eine Sanierung erreicht werden.
Der Niedrigenergiestandard kann nicht ausschließlich durch den Neubau eines Hauses erreicht werden. Derzeit finden sich sehr viele Möglichkeiten, diesen Standard mithilfe einer ausführlichen Sanierung des Eigenheims zu erreichen. Hierbei sind vor allem die Wärmedämmung und die Eliminierung von Wärmebrücken von großer Bedeutung. Sehr viele Altbauten besitzen zahlreiche Wärmebrücken, welche mithilfe von hochmodernen Wärmeisolierungen beseitigt werden können.
Altbausanierung zum Niedrigenergiestandard
Die Sanierung eines Altbaus bezüglich des Niedrigenergiestandards ist für den Besitzer des entsprechenden Hauses in jedem Fall lohnenswert, da er durch den Niedrigenergiestandard Kosten in Bezug auf die Heizenergielieferungen einsparen kann. Hierdurch können die für die Sanierung benötigten Ausgaben sehr schnell wieder ausgeglichen werden und langzeitlich betrachtet wird der Hausbesitzer eines Niedrigenergiehauses durch diese Einsparungsmöglichkeiten erheblich profitieren.
